Montag, 2. Oktober 2017

Alle sind im Widerstand


"Metal ist keine Rebellion mehr." (Mikael Åkerfeldt)

Widerstandskämpfer gehen mir inzwischen gewaltig auf den Sack. Also nicht echte Widerstandskämpfer, die wirklich was riskieren, sondern die, die sich dafür ausgeben. Weil's Sympathien bringt. Die fliegen edlen Streitern für das Gute und Wahre nämlich zu, und zwar so sehr, dass Fakten zuweilen egal werden. George Lucas zum Beispiel hat das gewusst. Die Truppe, die in 'Star Wars' (1977) antrat, die weit entfernte Galaxie vom finsteren Todesstern zu befreien, war ein Haufen, dem man normalerweise nicht die Organisation einer Tombola auf dem Gemeindefest anvertraute, weil das todsicher im Chaos enden würde. Ein inzestuös veranlagter Schulabbrecher und Verkehrsrowdy, ein esoterischer Opa, der beim ersten Laserschwertduell draufgeht, ein gesuchter Schmuggler und dessen bester Freund, ein 2,50 Meter großer, wandelnder Flokati, der nicht sprechen kann, dafür aber zwei Roboter, von denen einer in einer Tour Blech redet. Aber egal. Sie kämpften für das Gute gegen einen übermächtigen Bösewicht und schienen keine Chance zu haben. Deshalb mochten wir sie, feuern sie an, bangten und hofften mit ihnen und hielten zu ihnen.

Inzwischen ist das so weit gediehen, dass man problemlos den abstrusesten Stuss erzählen kann, wenn man das nur in der Pose des heroischen Widerständlers tut. Thilo Sarrazin zum Beispiel beherrschte das virtuos. Für ihn und seine Anhänger war die Sache klar: Weil der linksgrüne Mainstream (der 'Mainstream' ist mittlerweile so etwas wie das Imperium bei 'Star Wars') sich gegen dessen tiefe Wahrheiten sperrte, werde er verfemt, mundtot gemacht und verfolgt, bis kein Hund mehr einen Knochen von ihm nähme. Niemand höre ihm richtig zu, nirgends bekäme er die Chance zu reden. Schluchzbuhu, der arme Mann! Einwände wie die, dass er damals wohl der Autor mit der meisten Sendezeit im Fernsehen sei, seine zahllosen Lesungen packevoll, seitenlange Interviews mit ihm geführt würden, er sogar offen eingeräumt habe, sich Statistiken zurechtgebogen zu haben, fochten niemanden an. Und der Hinweis, er verdiene mit seinem rassistischen Schinken immerhin Millionen, zog schon mal gar nicht. Denn merke: Einem Widerstandskämpfer geht es niemals um Geld, Ausbeuter und Gierschlünde sind immer die anderen. Ich dachte damals: Wenn so das Leben eines verfolgten, verfemten, mundtot gemachten Parias im 21. Jahrhundert aussieht, würde ich gern tauschen.

Zumal mir das bekannt vorkam. Eine Freundin der Familie war ein halbes Leben lang immer wieder an diverse alternative Heiler geraten, denen sie im Laufe der Jahrzehnte etliche D-Mark und Euros überwies. Die bloße Möglichkeit, so jemand könne auch aus schlichtem Gewinnstreben handeln, kam für sie nie in die Tüte. Nein, wer sich mutig dem medizinisch-pharmazeutischen Komplex (so etwas wie das Imperium bei 'Star Wars') entgegenstelle, bekam ich ein ums andere Mal zu hören, mache das doch nicht des Geldes wegen. Außerdem habe der arme Mann doch auch Kosten! Habe ja schließlich keine Krankenkasse, die's ihm vorn und hinten mit goldenen Schaufeln reinschöbe.

Apropos, auch die Zunft der Homöopathen und ihrer Anhänger ist sehr gut darin, sich als mutige Kämpfer gegen die Schulmedizin (so etwas wie das Imperium bei 'Star Wars') zu geben. Herzig ihr Durchblickertum, wenn ihnen zum Beispiel als einziges Argument gegen einen Vortrag von Natalie Grams nichts anderes einfällt, als dass die Tante doch sicher dicke Schecks von der Pharmaindustrie beziehe. Klar, warum sich groß mit Fakten aufhalten? Etwa damit, dass auch Hersteller von Homöopathika Teil der Pharmaindustrie sind? Und zwar einer, der sich ganz besonders die Hände reibt, da die Herstellung der Kügelchen und Wässerchen spottbillig ist, die Gewinnmargen hingegen riesig sind. Aber Widerstandskämpfern geht es ja nie ums Geld, das hatten wir bereits. Trotzdem, zeugt es nicht von einem arg schäbigen Menschenbild, jemandem a prori zu unterstellen, für ein paar Kröten jegliche Werte zu verraten und allen möglichen Dünnpfiff zu reden? Bzw. umgekehrt zu glauben, jemand der nicht üppig geschmiert würde, werde dann zwangsläufig sofort mit der Wahrheit rausrücken (oder dem, was sie dafür halten)?

Es grassiert. Überall. Vor einiger Zeit geriet ich für ein paar Euro an ein älteres, neu aufgelegtes Album der niedersächsischen Combo 'Eloy', die ihren Zenit in den Siebzigern hatte. Als ich den Begleittext im Booklet las, traute ich meinen Augen kaum. Ellenlang wurde da seitens der Musiker gejammert, wie schnöde Medien und Musikindustrie (so etwas wie das Imperium bei 'Star Wars') dieser genialen Band immer den verdienten Ruhm und die fällige Ehre versagt hätten. Gedanken wie die, dass das Ausbleiben von Ruhm und Ehre eventuell daran gelegen haben mochte, dass es sich beim Schaffen Eloys um eines handelt, das in die Kategorie 'ganz nett' fällt, aber auch nicht mehr, streckenweise ein dürftig bemäntelter Pink-Floyd-Abklatsch ist und es absolut nicht cool ist, wenn ein englisch singender Sänger einen deutschen Akzent am Leibe hat, wie Obergefreiter Schulz in einem drittklassigen Film über den zwoten Weltkrieg, suchte man vergeblich.

Lieber gar nicht erst anfangen mag ich von den ganzen Krypto- und richtigen Faschos, die ihr rassistisches Geseire mit dem Ehrenschild des mutigen Rebellen gegen den linksgrün(versifft)en Mainstream (so etwas wie... Sie wissen schon) zu adeln trachten und sich Gratisrespekt dafür erpressen wollen. Sie ekeln mich an, wenn sie barmen, unterdrückt und geächtet zu werden, wobei man genau weiß, wenn diese auf unterdrückt machenden es mal irgendwo zu sagen bekommen sollten, dann wird es so richtig ungemütlich.

Was ich sagen will: Schön und richtig ist es zweifellos, Autoritäten infrage zu stellen. Zumal wir ja groß damit werden, dass die Aufsässigen, die sich nicht beugen, dem System die Nase drehen, die coolen Jungs sind, die am Ende  - Oh, mein Rebell! - die Prinzessin bekommen. Mit der sie dann, auch das gehört zum Narrativ (Hiiilfe, Sprachpolizei! Er hat 'Narrativ gesagt - das ist so etwas wie 'Jehova' bei Monty Python), deutlich leidenschaftlicheren Sex haben als der doofe, angepasste Durchschnittsdödel. Wenn nur öffentlich vorgeführtes Rebellentum nicht längst zur bloßen Masche verkommen wäre. In Zeiten, da noch der letzte wetgegelte Schlipsträger davon schwadroniert, eher so der unangepasste Typ zu sein, um sein Date in die Kiste zu quatschen (und niemand lacht), jeder hergelaufene Scharlatan - Ich bin im Widerstand! - einen auf verfolgt macht und jeder Rassistendepp voll witziges Monty-Python-Sprech Gassi führt, wird es verdächtig. Man misstraue daher allen zutiefst, die so was nötig haben. Sie haben es nämlich meistens nötig.




Kommentare :

  1. Eigentlich sind ja die meisten Blogger auch im Widerstand gegen irgendein Imperium ... Mir fällt auf Anhieb gar kein Blog ein, in dem Merkel gelobt und die Rente für sicher gehalten wird. Vermutlich bin ich Opfer meiner Filterblasenexistenz.

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    1. Yup. Ich bin im Widerstand gegen meinen Durst.

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  2. Das einzige "Verbrechen" eines Rassisten ist es, Menschen mit anderer Hautfarbe nicht zu mögen. Warum bilden Sie sich ein besser zu sein? Viel Liebe sehe ich bei Ihrer Hassrede nämlich auch nicht, sonst würden Sie niemanden als "Deppen" bezeichnen, den Sie gar nicht kennen.

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    1. Wenn es okay sein soll, Menschen mit anderer Hautfarbe nicht zu mögen (vermutlich, obwohl man diese auch gar nicht kennt und weil man sich und seinesgleichen für was Besseres hält - schlimm, schlimm aber auch), verstehe ich nicht, wieso es so verwerflich sein soll, solche Menschen blöd zu finden.

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    2. Sie können ja blöd finden wen Sie wollen, aber so etwas zu äußern ist eine Beleidigung und wäre wahrscheinlich strafbar, wenn Sie nicht auf der "guten Seite" des Mainstreams wären, dem man alles durchgehen lässt. Es ist nicht besser als die Beleidigungen eines Rassisten wegen einer Hautfarbe. Denn was haben politische Ansichten oder Hautfarben mit dem individuellen IQ zu tun? Ein fairer Außenstehender kann deswegen keinen Unterschied zwischen Ihnen und den Rassisten erkennen. Darauf wollte ich hinaus.

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    3. Es ist kein Verbrechen, Rassist zu sein, sondern Dummheit (bodenlose): der Rassist behauptet die Inferiorität einer Rasse.

      Die Bezeichnung „Depp“ ist dann ok, wenn es sich um einen Deppen handelt. (In allen anderen Fällen nicht, versteht sich.)

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    4. pille, zunächst mal macht es einen nicht zu einem besseren Menschen, kein Rassist zu sein. Es handelt sich dabei vielmehr um einen zivilisatorischen Mindeststandard.
      Weiterhin ist es, anders als Sie es gern hätten, sehr wohl ein Unterschied, ob man Rassist ist oder eine andere Hautfarbe hat: Auf das eine kann ich Einfluss nehmen, auf das andere nicht. Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich.

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    5. @Wolf
      Da liegen Sie falsch. Ein Rassist ist zunächst jemand, der Menschen auf Grund ihrer Hautfarbe bewertet. Ob er glaubt die Hautfarbe würde einer Gruppe objektiv messbare Überlegenheit verleihen, ist zunächst nicht bekannt und deshalb nicht weiter von Bedeutung. Es kann auch sein, dass der Rassist mit Menschen anderer Hautfarbe schlechte Erfahrungen gemacht hat, oder befürchtet es in Zukunft zu machen. Die Vorurteile sind sehr ausgeprägt bei Ihnen, wie ich sehe.

      @Stefan: Warum sollte jemand, wenn kein Rassist zu sein einen nicht zu einem besseren Menschen macht, seine Einstellung überdenken? Warum sollte das ein zivilisatorischer Mindeststandard sein? Unsere Zivilisation hat doch super funktioniert, als es diesen ganzen Anti-Rassismus-Kram nicht gab. Eigentlich würde sie noch viel besser für uns funktionieren, wenn die bunte Gesellschaft die Sozialausgaben und Kriminalität nicht in die Höhe treiben und die Kritik daran nicht mit der Rassismuskeule erschlagen würde.

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    6. @rote_pille – „Ein Rassist ist zunächst jemand, der Menschen auf Grund ihrer Hautfarbe bewertet.“ – Der Jude wurde wegen seiner „Rasse“ verfolgt. Der Rassenachweis erfolgte nicht durch Hautfarbe, sondern durch Stammbaum.

      Übrigens ist auch der Neger im biologischen Sinn keine Rasse. Das Wort „Rasse“ entstand erst im Rassismus der USA.

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    7. Sie haben Recht, es bezieht sich nicht immer nur auf die Hautfarbe, manchmal ist es die ethnische Zugehörigkeit. Was den Rest der Argumentation nicht entkräftet.

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    8. @rote_pille: Das Problem scheint zu sein, dass Sie, wenn ich Sie richtig verstehe, Rassismus als eine Meinung wie alle anderen auch verstanden wissen wollen, während andere, u.a. ich, Rassismus schlicht für verwerflich halten. Selbstverständlich kann man niemandem verbieten, so zu ticken (wie man z.B. auch nicht verbieten kann, eine sexuelle Neigung zu haben). Nein, ich lehne Rassismus ab, weil das ganz simpel darauf hinausläuft, Menschen ungleich zu behandeln aufgrund eines Kriteriums (hier: ethnische Zugehörigkeit oder Hautfarbe), für das sie nichts können, auf das sie keinen Einfluss haben und das sich weder aussuchen können noch ausgesucht haben.
      Ähnliches gilt ja z.B. auch für Menschen, die mit einer Behinderung zur Welt gekommen sind. Sie können nichts dafür und haben sich nicht dafür entschieden. Daher sollte man ihnen, so gut es eben geht ermöglichen, am Leben teilzuhaben. Das hätte dann auch nichts mit unangemessenen Privilegien zu tun.
      Für oder gegen eine rassistische Einstellung hingegen kann man sich entscheiden. Klar, da spielen auch Sozialisation, Peergroups, Milieus etc. eine Rolle, aber grundsätzlich kann man etwas dafür.

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    9. Ja, das verstehen Sie richtig. Der Grund liegt einfach darin, dass ich mein Eigeninteresse verteidige. Es mag zwar sein, dass Rassismus nicht den Höhepunkt menschlicher Umgangsformen darstellt. Doch die Kosten des Unwesens, der unter dem Namen Rassismusverhinderung und -bekämpfung abläuft, sind für den Durchschnittsweißen absolut inakzeptabel. Die Medien, Politiker und NGOs nennen jeden einen Rassisten, der nicht widerstandslos und unterwürfig jede gewünschte Summe für ihre Einwanderungs- und Sozialprogramme aushändigt oder anderweitig aufmuckt. Wenn die Gesellschaft Rassismus akzeptieren würde, könnten sie nicht diese moralische Erpressung betreiben und der Staat würde mich weniger über Steuern beklauen. Ganz ehrlich, wahrscheinlich gäbe es so viel weniger Hass als wenn es noch eine Weile so weitergeht wie bisher. So wird es sicher kein gutes Ende nehmen.

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    10. @ rote_pille: Es ist für die (bisher) privilegierten Gruppen natürlich unangenehm, wenn Privilegien schwinden oder zumindest in Frage gestellt werden. Und wo kämen wir hin, wenn man Schwarze und Ausländer (oder, grundsätzlich ähnlich gelagert, Frauen oder Schwule) nicht mehr an ihren Platz stellen könnte sondern ihnen, Herrgott des Abendlands bewahre, womöglich die gleichen Rechte zubilligen müsste wie die, die man selbst seit je genießt. Auch, beispielsweise, das Recht, nicht wegen Merkmalen, für die man selbst nichts kann, benachteiligt zu werden.

      Oder, um an Ihre eigene Aussage anzuknüpfen, das Recht, ihr Eigeninteresse zu verteidigen. Warum sollen Sie Ihrs auf deren Kosten verteidigen dürfen, die ihre aber nicht auf Ihre Kosten? Das muss man schon möglichst fair austarieren, und zwar nicht auf der Grundlage bisheriger Privilegiertheiten, sondern unter Berücksichtigung aller relevanten Interessen. Und dann werden Sie und ich in den sauren Apfel beißen müssen, dass die genannten Gruppen nicht mehr wie selbstverständlich spuren sondern es tatsächlich wagen, eigene Interessen geltend zu machen und Dinge zu wollen, die uns u.U. nicht passen.

      Ihr Vorschlag, Rassismus einfach zu akzeptieren, ist, naja, nicht akzeptabel (außer Sie argumentieren, dass in rassistischen Gesellschaften alle ihren Platz haben und glücklich leben können. In Onkel Toms Hütte waren die Neger ja auch glücklich, der eine Onkel irgendwas zumindest, ein bisschen jedenfalls, oder so). Und wenn das hierzulande kein gutes Ende nimmt, dann sicher nicht, weil aufrechte Rassisten die ungerechtfertigten Zumutungen der linksgrünversifften Multikulti-Umvolker nicht mehr ertragen können und sich ihre gequälte Seele Bahn bricht, sondern weil kleingeistige Rassisten den anderen ihr Recht nicht gönnen und aus Angst um ihre unverdienten Privilegien auskeilen.

      Da ist Ihre Anregung, den asozialsten Egoisten die größten Zugeständnisse zu machen, nicht wirklich zielführend. Denen muss man gegenhalten, damit die nicht langsam aber sicher alles übernehmen.

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    11. Privilegien? Ich nehme keinem das Recht sich sein Geld selbst zu erarbeiten. Ich habe allerdings ein Recht nicht über das Steuersystem oder durch sonstige Gewaltandrohung ausgeplündert zu werden. Es ist kein Privileg sein durch freiwilligen Austausch erhaltenes Geld behalten zu dürfen und es ist kein Altruismus, andere dazu zu zwingen für etwas zu bezahlen was sie nicht haben wollen. Wenn Sie nicht verstehen können oder wollen, dass die erzwungene und Europäern gegenüber ungerechte Umverteilung zu Konflikten führt und diese besonders ausarten können, wenn sie entlang der ethnischen Bruchstellen der Gesellschaft laufen, wie jetzt über die gesteuerte Einwanderung in den Sozialstaat von Bürgern aus der 3. Welt, dann werden Sie durch die künftigen Entwicklungen eines besseren belehrt werden. Wenn Sie wie ich nicht glauben, dass der Staat von "Umvolkern" geleitet wird, dann ziehen Sie die Konsequenzen daraus und stellen sich die Frage, zu welchem Zweck lassen die das was heute abläuft überhaupt zu?

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  3. ... Ich bezeichne regelmäßig andere (fremde) Leute als Deppen, da ich Deppen gar nicht kennen möchte, da mir die Deppenäusserungen und Deppenansichten vollkommen ausreichen, um mich, zum Eigenschutz aus vielerlei Gründen, von den Deppen geflissentlich fern zu halten.
    Abgesehen ist das "du kennst die ja gar nicht" ein uraltes Totschlagargument welches den Begriff "kennen" fälschlicherweise auf körperliche Nähe reduziert.

    Gruß Jens

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  4. „In Zeiten, da noch der letzte wetgegelte Schlipsträger davon schwadroniert, eher so der unangepasste Typ zu sein, um sein Date in die Kiste zu quatschen ...“ – in solchen Zeiten finde ich Schwadronieren schwer in Ordnung, da konkret zielgerichtet; außerdem quatscht er die Tussi voll, nicht dich, also freu dich.

    „... jeder hergelaufene Scharlatan – Ich bin im Widerstand! – einen auf verfolgt macht und jeder Rassistendepp voll witziges Monty-Python-Sprech Gassi führt, wird es verdächtig.“ – Jetzt mal im Ernst. Das riechst du doch schon Kilometer bevor er die Stimme erhebt. Vollpfosten gibts in allen Farben. Entweder meide ihn, oder sperre beide Ohren weit auf, damit der Sprech ohne Turbulenzen aus dem anderen Ohr wieder raus kann.

    Was mir dazu einfällt: Sauen (wilde), Eichen (deutsche), sowie Juckreiz.

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    1. Nachtrag: außer, du hättest ein Auge auf die Tussi geworfen. Dann ist es nicht mehr in Ordnung, versteht sich.

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  5. Hmm, stimmt: der Sänger von ELOY hatte einen manchmal fast unerträglichen Akzent ;) Aber zumindest die ersten Alben waren
    ausgesprochen autochthon (die Späteren – na ja, und ein bißchen
    aufdringlich pseudoesoterisch).

    Die rote Pille des Rassismus kann kein Rasmussen schlucken, beim besten Willen nicht. An einer Agakröte erstickt auch der geübteste Krötenschlucker. Dieser Entität geht es doch um ganz andere Dinge à la "Meine Steuergelder!" Hat wahrscheinlich keine Probleme damit, wenn sie für Aufrüstung und Sicherheitswahn verpulvert werden etc. pp. …

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  6. Fluchtwagenfahrer4. Oktober 2017 um 08:46

    Moin Stefan,
    "Ich habe allerdings ein Recht nicht über das Steuersystem oder durch sonstige Gewaltandrohung ausgeplündert zu werden." sagten sich die ELOY(i)`s bevor sie von den Morlocks gevögelt & gefressen wurden und verwiesen auf das GG.:)))

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  7. Hihi, - unbedingt, und wahrlich schöne sowie chirurgisch exakte Arbeit an der Wunde des gerade aktuell klischee- wie irritierend-isiertem Gutem, - ohne Reflexion. Mein Kompliment. Das ist wie, - Jedi Ritter mit Gandalf-Hut davon überzeugen zu wollen, dass die Geranienzucht auf dem Balkon, wesentlich mehr Arbeit ist, als ihre inszenierte Dramatik sie mit ihren Holzlaserschwertern niedermähen lässt. Voll ins Schwarze.

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  8. "3. Welt", "Neger", "Rassen", "Umvolkung".

    Kan es sein, dass irgendwo eine Klapsmühle undicht geworden ist?

    Was für eine unterirdische Diskussion mit dem "Pillemann".

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